Auftrag der Brigade
Die Panzergrenadierbrigade 16 »Herzogtum Lauenburg«, an der innerdeutschen Grenze eingesetzt,
hatte den Auftrag, das südliche Schleswig Holstein gegen Angriffe des Warschauer Paktes über
den Elbe Lübeck Kanal zu schützen. Nach Ablösung des Bundesgrenzschutzes musste zunüchst das
Gelände ostwärts des Kanals überwacht und die Übergänge über das Gewässer gesichert werden.
Anschließend sollten die Verbände der Brigade das Verteidigungsgefecht ostwärts Hamburg so
aufnehmen, dass die erwartete Staffel des Feindes schon zwischen Trittau und Mölln zerschlagen
wird. Überlegene Feindkräfte sollten so aufgefangen werden, dass der geplante Gegenangriff
der Divisionsreserve vor die Stellungen der Brigade erfolgreich geführt werden konnte. Dabei
sollten die Verbände der Brigade - nach erfolgreicher Abwehr der Angriffe - die Gegenangriffe
unterstützen und die Kampfverbände des Warschauer Paktes am weiteren Vorstoss hindern.


