Sie sind hier: Traditionsverband / Restaurant / Clubhaus
30.7.2010

Restaurant "Zur Alten 16"

SIMG0315 01
Restaurant "Zur Alten 16" (2005)

Die Geschichte der heutigen "Alten 16" geht nicht nur bis in das 17. Jahrhundert zurück, sondern ist auch eng mit der Geschichte der Bundeswehr in vor allem der des Traditionsverbandes Panzergrenadierbrigade 16 verbunden. War das Gebäude früher hinter dem Kasernenzaun eine Außenstelle des Straßenbauamtes Lübeck, hat seit 1994 der Traditionsverband dort sein Domizil bezogen.

Das im Haus vorhandene Restaurant bietet neben einem stilvollen Gastraum auch die Möglichkeit, sich über die Geschichte der Bundeswehr in Wentorf bei Hamburg zu informieren. Zahlreiche Patenschaftsurkunden zeugen von dem guten Verhältnis der Truppe mit der Bevölkerung im Umland.

Wenn Sie sich mal ein Bild vor Ort machen wollen, besuchen Sie doch das Restaurant und genießen Sie exklusive Köstlichkeiten. Der Link lautet: www.zuralten16.de

Restaurierung des Clubhauses 2002/2003

Scannen0009 05.jpg,Scannen0011.jpg,Scannen0017 01.jpg,Scannen0026 01.jpg,Scannen0029.jpg,Scannen0030.jpg,Scannen0032.jpg,Scannen0034.jpg,Scannen0039.jpg,Scannen0041.jpg,2005-08-02 Stele am Eingang Alte 16 2 01
Das Reetdach wird Stück für Stück saniert I.
Scannen0009 05.jpg,Scannen0011.jpg,Scannen0017 01.jpg,Scannen0026 01.jpg,Scannen0029.jpg,Scannen0030.jpg,Scannen0032.jpg,Scannen0034.jpg,Scannen0039.jpg,Scannen0041.jpg,2005-08-02 Stele am Eingang Alte 16 2 01
Das Reetdach wird Stück für Stück saniert II.
Scannen0009 05.jpg,Scannen0011.jpg,Scannen0017 01.jpg,Scannen0026 01.jpg,Scannen0029.jpg,Scannen0030.jpg,Scannen0032.jpg,Scannen0034.jpg,Scannen0039.jpg,Scannen0041.jpg,2005-08-02 Stele am Eingang Alte 16 2 01
Das morsche Fachwerk wird entsorgt.
Scannen0009 05.jpg,Scannen0011.jpg,Scannen0017 01.jpg,Scannen0026 01.jpg,Scannen0029.jpg,Scannen0030.jpg,Scannen0032.jpg,Scannen0034.jpg,Scannen0039.jpg,Scannen0041.jpg,2005-08-02 Stele am Eingang Alte 16 2 01
Bauabnahme I
Scannen0009 05.jpg,Scannen0011.jpg,Scannen0017 01.jpg,Scannen0026 01.jpg,Scannen0029.jpg,Scannen0030.jpg,Scannen0032.jpg,Scannen0034.jpg,Scannen0039.jpg,Scannen0041.jpg,2005-08-02 Stele am Eingang Alte 16 2 01
Bauabnahme II
Scannen0009 05.jpg,Scannen0011.jpg,Scannen0017 01.jpg,Scannen0026 01.jpg,Scannen0029.jpg,Scannen0030.jpg,Scannen0032.jpg,Scannen0034.jpg,Scannen0039.jpg,Scannen0041.jpg,2005-08-02 Stele am Eingang Alte 16 2 01
Bauabnahme III
Scannen0009 05.jpg,Scannen0011.jpg,Scannen0017 01.jpg,Scannen0026 01.jpg,Scannen0029.jpg,Scannen0030.jpg,Scannen0032.jpg,Scannen0034.jpg,Scannen0039.jpg,Scannen0041.jpg,2005-08-02 Stele am Eingang Alte 16 2 01
Schatzmeister Michels vom DBwV beim Essen
Scannen0009 05.jpg,Scannen0011.jpg,Scannen0017 01.jpg,Scannen0026 01.jpg,Scannen0029.jpg,Scannen0030.jpg,Scannen0032.jpg,Scannen0034.jpg,Scannen0039.jpg,Scannen0041.jpg,2005-08-02 Stele am Eingang Alte 16 2 01
Essen zum Abschluss der Bauarbeiten I
Scannen0009 05.jpg,Scannen0011.jpg,Scannen0017 01.jpg,Scannen0026 01.jpg,Scannen0029.jpg,Scannen0030.jpg,Scannen0032.jpg,Scannen0034.jpg,Scannen0039.jpg,Scannen0041.jpg,2005-08-02 Stele am Eingang Alte 16 2 01
Essen zum Abschluss der Bauarbeiten II
Scannen0009 05.jpg,Scannen0011.jpg,Scannen0017 01.jpg,Scannen0026 01.jpg,Scannen0029.jpg,Scannen0030.jpg,Scannen0032.jpg,Scannen0034.jpg,Scannen0039.jpg,Scannen0041.jpg,2005-08-02 Stele am Eingang Alte 16 2 01
Abschlussbild der Beteiligten
Scannen0009 05.jpg,Scannen0011.jpg,Scannen0017 01.jpg,Scannen0026 01.jpg,Scannen0029.jpg,Scannen0030.jpg,Scannen0032.jpg,Scannen0034.jpg,Scannen0039.jpg,Scannen0041.jpg,2005-08-02 Stele am Eingang Alte 16 2 01
Die Informationsstele, die seit 2005 die Alte 16 erklärt.
Als die Tore der Bismarck-Kaserne und der Bose-Bergmannn-Kaserne im Jahre 1994 für immer geschlossen wurden, musste die Gemeinde Wentorf endgültig Abschied nehmen von der Bundeswehr und ihre Geschichte als Garnisons-Standort war beendet.

Heute erinnert nur noch die sog. Traditionsinsel mit der "Alten 16" und den bei den südlich dahinter stehenden ehemaligen Kasernengebäuden sowie der Adlersteele an die frühere Bedeutung der Kasernen für Wentorf und die umliegenden Gemeinden. Die in Wentorf beheimatete Panzergrenadierbrigade 16 "Herzogtum Lauenburg" war nicht nur Dienstort und Arbeitsplatz für sehr viele Menschen, sondern auch ein Ort der kulturellen, gesellschaftlichen, kirchlichen und sportlichen Begegnungen und ist vielen inzwischen erwachsenen Mitbürgern auch als behütete Stätte eines fröhlichen Kindergartens in Erinnerung.

Der Traditionsverband Panzergrenadierbrigade 16 "Herzogtum Lauenburg" e.V. und die Gemeinde Wentorf sind dem Deutschen Bundeswehrverband sehr  dankbar dafür, dass dieser das alte reetgedeckte Fachwerkhaus innerhalb der Bismarck Kaserne im Herbst 1994 erworben hat und es den Mitgliedern des Traditionsverbandes als Clubhaus zur Verfügung stellt. Zur Erinnerung an die 32 Jahre in Wentorf stationierte Panzergrenadierbrigade 16 wurde dem Clubhaus der Name "Zur Alten 16" gegeben. Die "Alte 16" ist aber nicht nur der Mittelpunkt des Traditionsverbandes und seiner Freunde sondern steht allen Bürgern offen und hat sich zu einem zentralen Ort der Begegnung mit geselligen Zusammenkünften, Tagungen und interessanten Vorträgen entwickelt und wird
besonders gern auch für festliche Veranstaltungen und Familienfeiern genutzt.

Die "Alte 16" ist ein echtes Schmuckstück im Ortsbild von Wentorf und erinnert als das letzte aus dem 18. Jahrhundert erhalten gebliebene Gebäude an die bäuerliche Vergangenheit des Dorfes Wentorf. Es handelt sich bei der "Alten 16" um eine Tagelöhnerkate im Niedersachsenstil, die etwa um 1730 bis 1750 in typischer Form mit Lehmdiele, großem Südtor und Bodenraum für Getreide und Kammern errichtet wurde und zum Hofe eines Vollhufners gehörte. Sie hatte im Laufe der Zeit verschiedene Besitzer, wurde 1997 unter Denkmalschutz gestellt und wird in der Eintragungsverfügung des Landesamtes für Denkmalpflege Schleswig-Holstein nach dem Wentorfer Kunstmaler Greve-Lindau, der das Haus von 1919 bis 1935 bewohnt hatte, "ehem. Wohnhaus Greve-Lindau auf der sog. Klühn'schen HofsteIle" genannt.

Doch der "Zahn der Zeit" hatte an der etwa 250 Jahre alten Tagelöhnerkate überall, vom Dach bis zum Fundament, seine Spuren hinterlassen und es stand zu befürchten, dass das historische Gebäude durch eindringende Feuchtigkeit dauerhaften Schaden nehmen würde. Nachdem das Reetdach bereits im März 2002 von Moos befreit und mit der Erneuerung des Heidefirstes und dem Anbringen neuer Windfedern in alter Schönheit wiederhergestellt worden war, wurde im Sommer 2002 auch mit der geplanten grundlegenden Sanierung und Rekonstruktion von Fachwerk und Fundament des Hauses begonnen.

Unter der Leitung des Architekten Herrn Oliver Juhnke aus Dunkelsdorf, der auf die Restauration von Denkmalschutzobjekten spezialisiert ist, und in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde des Kreises Herzogtum Lauenburg wurde das gesamte Außenmauerwerk des Hauses nacheinander abschnittweise entfernt, die schadhaften Holzfachwerke, die Ständer, Streben, Riegel, etc. mit Eichenholz aus einer 200 Jahre alten Feldscheune ausgebessert und erneuert, eine vorher nicht vorhandene Isolierdämmung eingefügt und sodann allseitig "fachgerecht" mit passenden Ziegeln das Mauerwerk erneuert.

Eine Drainage wurde gelegt und das über die Jahrhunderte verschüttete Feldsteinfundament der Kate wieder sichtbar freigelegt. Die Westseite des Hauses wurde zum Rückbau einer "neuzeitlichen" baulichen Veränderung vollständig geöffnet und dort der ursprüngliche Zustand der Kate in typischer und denkmalschutzgerechter Form wiederhergestellt. Nach einer dreimonatigen Bauzeit konnte die Restauration der "Alten 16" erfolgreich abgeschlossen werden und am 29.08.02 zur Freude aller Beteiligten im Beisein des Schatzmeisters des Deutschen Bundeswehrverbandes, Herrn Martin Michels, als Vertreter des Bauherrn die Bauabnahme erfolgen.

Die Restauration des alten Fachwerkhauses hat sehr viel Geld gekostet und der Traditionsverband ist dem Bundeswehrverband sehr dankbar dafür, dass dieser die finanziellen Mittel, die noch ständig während der Arbeiten infolge unvorhersehbarer Probleme aufgestockt werden mussten, so bereitwillig nicht zuletzt auch im öffentlichen kulturellen Interesse bereitgestellt hat. Die "Alte 16" präsentiert sich jetzt nach Abschluss aller Arbeiten im neuen "alten" Kleid so schön wie nie zuvor!